Umgebung und Attraktionen
Vitte, Klonnerwitte, Klennevitte, Kleine Vitte. Heute ist der Ort ein touristisches Ziel, das Unterkünfte am Meer anbietet. Pensionen, Ferienanlagen, Gästezimmer, Holz- und Ferienhäuser sowie Agrartourismus bieten größtenteils Unterkünfte mit hohem Standard. Die nächstgelegenen touristischen Orte sind Jarosławiec und Darłówko.
Geschichte – Überblick:
Ein kleines Bauerndorf und Fischerdorf. Es wurde um 1400 von Schweden gegründet. Der Name des Dorfes stammt ebenfalls aus dem Schwedischen – „vittja“, was „Kap“ oder „Lagerplatz“ bedeutet. Kurz vor 1407 erhielten die Kartäuser das Recht, ein Kloster auf der „Dorpstede von Klonnevytze“ zu errichten, dessen Bau jedoch nie verwirklicht wurde. Das Dorf hatte während der Hansezeit eine gewisse Bedeutung – es gab hier einen Fischerhafen. Zu dieser Zeit existierten drei Gasthäuser. Die Fischer unterhielten Handelskontakte mit Danzig, Lübeck, Rostock, Wismar und Königsberg und handelten mit Waren wie Fisch, Schmalz, Speck und Erbsen. Sie importierten Kleidung, Salz und Metalle.
Im Jahr 1663 lebten in Wicie ein freier, von Frondienst befreiter Dorfschulze und 12 Fischer. Jeder Fischer besaß außerdem einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb. Aufgrund starker Stürme und Überflutungen der Küste waren die Fischer von Wicie mehrfach gezwungen, ihre Häuser zu verlegen. Sie bewirtschafteten kleine Parzellen auf dem Gut Palczewice, auf denen sie Frondienst leisten mussten. Das heutige Dorf in Form von zwei sich kreuzenden Straßen entstand zwischen 1810 und 1825. Zuvor lag es weiter westlich. Alte Gehöfte mussten weichen, erstens durch den Druck des Seewassers, zweitens wegen der Gefahr von Überflutungen durch das Meer über die Dünen.
Der Ausbau der früheren Fischerhäuser zu Bauerngütern erfolgte im 20. Jahrhundert. 1818 lebten in Wicie 85 Einwohner, 1864 – 133, 1895 – 125, 1905 – 116 und 1939 – etwa 93 oder sogar deutlich mehr. In den 1930er Jahren gab es 26 Gehöfte. Das Dorf gehörte kirchlich zur Pfarrei in Barzowice.
In der Nähe verläuft ein Abschnitt des pommerschen Jakobswegs nach Santiago de Compostela. Der Weg führt zwischen Darłowo und Iwięcin.
Attraktionen in der Umgebung:
- Breiter, nicht überfüllter Strand
- Radweg R10
- Zisterzienserweg
- Windmühlenweg
- Kajakwege auf den Flüssen Wieprza und Grabowa
- Einer der größten Wasserparks Europas mit beheiztem Meerwasser
- Museumshof Albrechts in Swołowo
- Angeltouren zum Dorschfang
- Sonnenuntergangsfahrten
- Wander- und Radwege für Touristen
- Kopań-See: Angeln, Windsurfen, Kitesurfen
- Reiten
- Kletterpark „Linolandia“
- Mini-Zoo
Sehenswürdigkeiten:





